Samstag, 26. Dezember 2015

Instrumente: Epiphone Les Paul Standard Plustop Pro

Nach langem Überlegen habe ich mich dazu aufgerafft, mir eine Les Paul zuzulegen. Doch die gute Paula sollte nicht irgendeine sein - nein, sie sollte besonders sein. Und so bin ich bei der Epiphone Les Paul Standard Plustop Pro gelandet. Warum die so besonders ist? Da gibt es einiges...

Bild: Epiphone.com

Erstmal ist da diese besondere Farbgebung...Die Färbung hat die Abkürzung TB und steht für Trans Blue. Durch das edle Finish wirkt sie unglaublich wertig.

Dazu kommt die wirklich gute Saitenlage und die astreinen Mechaniken. Ich habe selten in der Preisklasse unter 1.000 € eine so gute Verarbeitung gesehen - wobei hier laut einiger Gitarristen im Netz die Meinung auseinandergeht. Die einen finden es toll, die anderen nicht, da angeblich viel nachjustiert werden muss. Ich musste nichts nachjustieren und ich bin nach wie vor erstaunt, wie tonstabil die Gibson-Saiten sind, die ich sofort aufgezogen hatte.


Die werksseitig aufgezogenen Saiten sind nicht unbedingt zum Bespielen zu empfehlen. Der Klang war nicht besonders rund und die Saiten haben zu einem "Nachklirren" geneigt, was das Spielerlebnis etwas trübt.




Das Griffbrett kann sich sehen lassen: Bundrein und sauber verarbeitet. Auch hier gehen die Meinungen im Internet auseinander. Der ein oder andere musste wohl Bundstäbchen nachfeilen. Ich musste nichts nachfeilen oder abschleifen, sondern habe lediglich das Griffbrett mit Griffbrettöl eingerieben, damit man möglichst lange Spaß damit hat.





Nun heißt es ab dafür und spielen! Eine Sache habe ich ganz vergessen. Im Gegensatz zu deutlich teureren Modellen von Epiphone und Gibson bietet diese Gitarre die Möglichkeit, durch Herausziehen der Volume-Potis kann man entweder

2 Singlecoils,
2 Humbucker oder 
eine Kombination aus beiden  

zur Klangmodulation verwenden. Selbst für Laien ist ein klanglicher Unterschied hörbar. Durch den 3-Wege-Schalter sind natürlich noch mehr Optionen zur Kombination der Klänge offen.

Für mich war das Feature eins der Kaufargumente für diese Gitarre.

Montag, 21. Dezember 2015

Equipment: Der Amp - darf´s bitte eine Vollröhre sein?

Lange Zeit war der Marshall MG-15DFX ein treuer Begleiter. Für einen Transistorverstärker ein sehr angenehmes Gerät - aber ich wollte mal etwas neues probieren, in die Welt der Röhrenverstärker eintauchen. Also lange recherchiert - und da ich mittlerweile weg bin vom "guter Name heißt gute Qualität", habe ich mich auch in der Breite umgesehen und eben nicht nur bei den "Üblichen".
Raus kam der Bugera V22, wobei das "V" für "Vintage" steht. Beim ersten Blick auf die Combo-Box sieht man auch, warum: Der Verstärker sieht eben nicht aus, wie der langweilige schwarze Kasten, sondern macht optisch echt was her. Antreiben tut ihn folgende Röhrenbestückung:
  • Vorstufe: 3× 12AX7; 
  • Endstufe: 2× EL84.
Dabei kann der Ton wahlweise über den internen Lautsprecher mit 70 Watt abgegeben werden oder externe Lautsprecher über 4,8 oder 16 Ohm angeschlossen werden. Was den Amp für die Preisklasse sehr charmant macht, ist der Fußschalter. Das Kabel ist auch ausreichend lang, sodass man nicht immer nur 30cm vor dem Amp spielen muss.

Wer allerdings digitale Effekte sucht, sucht hier vergebens. Außer dem integrierten - wirklich guten Reverb - ist nix mit Effekten. Dafür überzeugt der warm-melodische Sound. Doch Effekte sucht man sich so oder so entweder einzeln zusammen - oder ruft sie über einen Multi-FX-Prozessor ab.



Einen Test von GITARRE & BASS findet Ihr hier.

Dienstag, 7. Januar 2014

Equipment: Die richtigen Kopfhörer

Mein neuer audiophiler Ohrwärmer: Beyerdynamic DT990 Pro ©2014 by nugaxstruxi
Hallo zurück in meiner Welt und willkommen zum ersten Post in diesem Jahr! Nach etwas Probehören und langwierigem Testen habe ich mich nun für hochwertige Kopfhörer entschieden. Meine Entscheidung fiel auf die Beyerdynamic DT-990 Pro, ein Studiokopfhörer mit wirklich guter Klangwiedergabe und glasklarer Tonwiedergabe.

Mit einem Frequenzgang von 5 - 35.000 Hz lösen diese Kopfhörer eine wahre Zuhörerbegeisterung aus - vor allem bei sehr audiophilen Hörern. Das 250g schwere, sehr präzise verarbeitete Stück wird mit einem Stoffsäckchen zum Transport der Kopfhörer geliefert. Ebenso ist ein vergoldetes Adapterstück von 3,5mm Kleinklinke auf 6,35mm Großklinke, versehen mit einem Schraubverschluss, im Set enthalten. Die Kabellänge ist optimal für die Arbeit am Mischpult oder am Schreibtisch in Kombination mit einem Audiointerface, allerdings könnte für das bequeme Hören von Musik über die Hi-Fi-Anlage auf dem Sofa die 3m-Spirale etwas zu kurz sein. Für den Einsatzzweck sind alle Komponenten wunderbar aufeinander abgestimmt. Mit diesen Kopfhörern merkt man, wie schlecht manche MP3-Aufnahmen doch sind. Zum Abhören, Mixen, Mastering oder Audiorecording sind diese Kopfhörer optimal, da sie noch genug Sound von außen hereinlassen, aber dennoch ein einzigartig klares Klangbild haben.

DT 990 Pro mit Kartonage und Adapter
 auf Großklinke ©2014 by nugaxstruxi
Beyerdynamic wirbt zudem damit, dass jedes noch so kleine verbaute Teil im Falle eines Defekts ersetzbar ist. Somit ist dies ein Kopfhörer, der einen gern mal mehrere Jahrzehnte begleiten und beglücken kann. Der Sitz ist durch die weichen Ohrpolster und den mit Leder ummantelten Bügel unglaublich angenehm. 

Ich kann diese Kopfhörer allen, die etwas auf ein gutes, klares Klangbild geben und die Kopfhörer in nicht zu lauten Umgebungen verwenden wollen, wärmstens empfehlen. Achtung! Ein klares Klangbild bedeutet keinen überbassten "Beats by Dr. Dre"-Sound, sondern ein ausgeglichenes Klangbild.

Für Leute, die viel in lauteren Umgebungen auf Details im Klangbild Acht geben müssen, bietet Beyerdynamic übrigens den Bruder des DT990, den DT770 an. Hier handelt es sich um ein vollständig geschlossenes System, was vorwiegend für Live-Anwendung infrage kommt.

Was verwendet Ihr für Kopfhörer und in welchen Anwendungsgebieten?

- nugaxstruxi

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© by nugaxstruxi

Montag, 4. November 2013

Equipment: Der Popfilter

Hallo an meine Leserschaft! Heute berichte ich über einen kleinen, aber dennoch nützlichen Gegenstand aus dem Recording-Bereich: Den Popfilter auch Popschutz genannt.

Seltener Anblick: Dynamisches Mikrofon hinter einem
Popschutz ©2013 by nugaxstruxi
Der Popschutz (auch Popschutz, engl. pop filter) ist im Prinzip nichts anderes, als ein Windschutz (oft auf Mikrofonen im Live-Bereich direkt angebracht), der direktional ausgerichtet vor der Mikrofonmembran befestigt wird. Meist ist der Popschutz an einem Schwanenhals befestigt, um flexibel ausgerichtet zu werden. Er besteht aus einer dünnen Doppelmembran aus feinem Nylongeflecht (ähnlich einer Damenstrumpfhose). Nicht nur gegen tieffrequente Schallanteile ("Trittschall"), Atemluftstöße, überbetonte Silben in Sprache und Gesang, sondern auch gegen eine feuchte Aussprache schützt ein solcher Popschutz die Mikrofonmembran. Insbesondere Klein- und Großmembran-Kondensatormikrofone werden durch ein solches Nylongeflecht geschützt.

Und der Kostenpunkt? Einen Popschutz erhält man ab 14,99 € im Fachhandel - allerdings ist hier wie meist die Preisspanne sehr weit - in meinen Augen sind allerdings nicht mehr als 20,00 € für einen brauchbaren Popschutz notwendig, aufzuwenden. König & Meyer bietet z.B. auch einen Popschutz für ca. 80,00 € an - wobei ich mich da frage, wo der Mehrwert im Vergleich zu einem aus meiner Sicht gleichwertigen Produkt, das nichtmal 1/4 des Preises kostet, zu finden ist.

- nugaxstruxi
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Donnerstag, 24. Oktober 2013

Equipment: Das Audiointerface - Steinberg UR-22

Hallo zu einem neuen Post. Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Steinberg UR-22, einem USB-Audiointerface, das sowohl am Mac, als auch am PC genutzt werden kann. Für knapp 200,00 € (mittlerweile noch knapp 160,00 €) erhält man ein qualitativ hochwertiges, sehr vielseitiges Audiointerface, das noch dazu eine hohe Systemkompatibilität aufweist und mit einem eigenen, etwas geschrumpften Cubase (Cubase AI 7) daherkommt. Sicherlich ist der "große Bruder" wesentlich umfangreicher und bietet viele weitere Funktionen - wer allerdings nicht mehr als 16 Kanäle zugleich bearbeiten möchte und ein wirklich hochwertiges Gerät erwartet, wird mit diesem Bundle nicht unzufrieden sein.

Audiointerface UR-22 mit Verpackung und Lieferumfang im Hintergrund 
Sofort beim Entpacken wurde deutlich, dass es sich hierbei um ein Qualitätsprodukt handelt: Hochwertige Materialien, ein großer Funktionsumfang und gute Verarbeitung bis ins feinste Detail! Wenn man die Gehäusefront betrachtet, erkennt man links einen Gain-Regler für den Input 1, dann die beiden Kombi-Buchsen (XLR/Großklinke) der Inputs, rechts davon den Gain-Regler für Input 2 und weitere Regler auf der rechten Gehäusehälfte für einen Mix der Inputs, den Volume-Regler der integrierten Kopfhörerbuchse (Großklinke) und einen Volume-Regler für die Ausgabe an direkt angeschlossene Boxen. Sehr clever finde ich das Konzept der Kombi-Buchsen, da so zweimal zwei Anschlussmöglichkeiten bestehen und sich in der Klinkensteckerbuchse weniger Staub ablagern kann.
Rückseite des UR-22: USB 2.0, Phantomspeisung, MIDI-Ports und die integrierten Lautsprecherausgänge (Großklinke)
©2013 by nugaxstruxi
Betrachtet man nun das Gerät von hinten, sieht man auf den ersten Blick und vorbildlich beschriftet alle, in angenehmem Abstand zueinander angeordneten Anschlussmöglichkeiten. Die Outputs sind so angeordnet, dass man problemlos die Stecker stecken kann, die MIDI-Ports liegen ebenfalls gut erreichbar in der Gerätemitte und am Rand findet man eine USB-B-Buchse, um das Interface mit dem PC oder Mac zu verbinden. Direkt daneben ist ein stabiler Schalter angebracht, mit der man die 48V zur Speisung von Mikrofonen wahlweise zu- oder abschalten kann. Bedenkt man, dass aus einem normalen USB 2.0 Port nicht mehr als 5V eingespeist werden und das Gerät über keine externe Stromversorgung verfügt, ist es erstaunlich, dass gleich zwei mal 48V Phantomspannung bereitgestellt werden können.

Verpackungsrückseite und Beispielverkabelung ©2013 by nugaxstruxi
Wenn man nun dieses Top-Gerät vergleicht mit dem etwas niedrigpreisigen USB-Audiointerface von M-Audio, merkt man schnell, dass es ein sehr unfairer Vergleich ist. Das M-Audio-Interface ist wesentlich billiger verarbeitet, bietet statt eines stabilen Stahlgehäuses nur ein wesentlich billigeres Plastikgehäuse, eine schlechtere Abschirmung und nur je einen Großklinken- und XLR-Port (ohne Phantomspeisung). Das M-Audio-Interface ist erheblich handlicher und leichter, wirkt allerdings aufgrund des silbernen Plastikgehäuses kein Stück hochwertig. Das Fasttrack-Interface von M-Audio ist mittlerweile auch in die Jahre gekommen, wurde noch für USB 1.1 konzipiert und wird nicht mehr von M-Audio supportet.

M-Audio Fasttrack (li.) vs. Steinberg UR22: Wertigkeit schlägt Kampfpreis ©2013 by nugaxstruxi
Auch in der Länge und Breite ist das Fasttrack-Interface von M-Audio wesentlich kompakter, verliert allerdings aufgrund von Mangel an Anschlussmöglichkeiten, keiner Unterstützung für Phantomspeisung und weniger Regelmöglichkeiten von Haus aus. Zudem sind auch die Potis des UR22 wesentlich wertiger verarbeitet, als die des Fasttrack.

Kompakter: M-Audio Fasttrack
©2013 by nugaxstruxi
Anschlussvielfalt? Mangelware beim
Fasttrack ©2013 by nugaxstruxi
Gemäß der Gerätegröße fällt die Verpackung des UR22 etwas größer aus, als die des Fasttracks. Allerdings fällt auch hier auf: Der Karton ist dicker, die Schutzverpackung etwas durchdachter. Beim UR22 scheint mehr zu schützen zu sein, als beim Fasttrack.

OVP M-Audio (re.) vs. Steinberg (li.) ©2013 by nugaxstruxi
Damit Ihr auch einmal seht, dass wirklich zwei unterschiedliche Steckertypen für ein und dieselbe Buchse genutzt werden können, habe ich Euch das Ganze mal aufgenommen. Ich habe es selbst erst nicht für Möglich gehalten, dass das problemlos möglich ist, aber wurde beim Testen eines Besseren belehrt. 

2x XLR-Stecker angeschlossen
©2013 by nugaxstruxi
1x XLR, 1x Klinke angeschlossen
©2013 by nugaxstruxi









Beide Interfaces haben ihre Vorteile (Abmaße, Kompatibilität, Anschlussvielfalt, Verarbeitung...), doch die meisten Punkte sprechen aus meiner Sicht für das hochwertigere Steinberg-Interface. Ich habe bereits viel Spaß mit dem Interface gehabt und werde es noch oft nutzen. Das M-Audio-Interface hat wohl von nun an ausgedient. Schade, aber so ist das nunmal im Wandel der Technik.

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- nugaxstruxi
Eingefügte Bilder  sind vom Autor erstellt und unterliegen dem Copyright. © by nugaxstruxi 

Dienstag, 22. Oktober 2013

Instrumenten-Equipment: Der Capo

Hallo zurück! 

Ich stelle Euch heute meinen neuen Capo vor. Für alle, die damit noch nichts anfangen können, hier eine Erläuterung. Im Prinzip ist es eine Greifhilfe, die alle Saiten im selben Bund des Griffbrettes gleichmäßig fest runterdrückt, damit andere Grundtöne beim Anspielen der Saiten erzeugt werden.

Alter Konzertgitarren-Kapodaster
©2013 by nugaxstruxi
Da mein alter Kapodaster so langsam das zeitliche segnet und er eigentlich auch nicht für Western- und E-Gitarren mit Stahlseiten konzipiert ist, habe ich mich für einen neuen Kapodaster entschieden. 

Nicht immer ist er von Nöten, aber wenn man einen braucht, ärgert man sich doppelt und dreifach, wenn er grade nicht zur Hand ist - oder wie meiner munter vom Griffbrett springt, wenn man die ersten Saiten angeschlagen hat. Das muss anders! Also habe ich mich etwas umgeschaut und mich letztendlich für den Tiger-Kapodaster von Amazon entschieden.

Neuer Kapodaster auf Griffbrett einer
e-Gitarre ©2013 by nugaxstruxi
Im Gegensatz zum alten Kapodaster sitzt dieser fest und drückt die Saiten wie gewünscht herunter. Für ca. 5 € ist das ein echtes Schnäppchen gewesen - denn für einen guten Kapodaster, der nicht am Griffbrett scheuert, fest sitzt und keine klirrenden Saiten beim Spielen verursacht kann locker das 4-10-fache davon kosten.  Kommen wir zum Material. Der Kapodaster ist im Prinzip nichts weiter, als eine geschwungene Klemme mit einem Gummipolster, um die Saiten und das Griffbrett trotz festem Halt vor Beschädigungen zu schützen. Der Großteil besteht aus schwarz-lackiertem Stahl. 
Kapodaster, ungespannt ©2013 by nugaxstruxi

Eine sehr starke Feder muss im Gelenk verbaut sein, da der Halt wirklich enorm fest ist - so fest, dass ich erst dachte, ich bekomme das gute Stück gar nicht am Griffbrett eines dünnen E-Gitarren-Halses befestigt. Zum Glück ist die enorme Kraft zum Aufspannen des Kapodasters nur bei den ersten paar Malen, die er in Benutzung ist, notwendig.  Mittlerweile weiß ich, wie ich ihn austrickse und ihn sehr leicht montiert bekomme - das macht die Wartezeit aufs Spielen etwas kürzer und schont die Nerven ungemein. Im Vergleich zum alten, eigentlich gar nicht für Gitarren mit einer so enormen Saitenspannung, wie sie Stahlsaiten auf Western- und E-Gitarren mit sich bringen, optimierten Kapodaster liegen beim Spielgefühl und beim Montieren am Instrument Welten dazwischen. Die Investition hat sich gelohnt, sodass ich nun nicht mehr vor Stücken, die in anderen Lagen geschrieben sind, zurückschrecken muss und mich wieder dran wagen kann, Stücke mit Kapodaster anzuspielen.

Neuer (li.) und alter (re.) Kapodaster im Vergleich ©2013 by nugaxstruxi
Die Montage an einer Western-Gitarre ist momentan noch etwas hakelig und nur mit einer gesunden Fingermuskulatur umsetzbar, allerdings denke ich, dass die Spannung mit der Zeit leicht nachlassen könnte und daher auch ein Song unterwegs ohne Strom gut mit Kapodaster gespielt werden kann.

Neuer Kapodaster an einer Western-
Gitarre ©2013 by nugaxstruxi
Kennt Ihr die Problematik? Ihr wollt losspielen und zack! Capo ab oder noch schlimmer: Saite gerissen. Wie geht Ihr damit um? In diesem Sinne: Danke für´s Abonnieren und bis zum nächsten Post, 
Euer nugaxstruxi

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Sonntag, 20. Oktober 2013

Equipment: Das Mic (Behringer C2-Stereoset)

Heute stelle ich Euch das Stereoset C-2 von Behringer vor. Es handelt sich hierbei um ein Set, das zur Aufnahme von Stereosound im professionellen Live- und Heimstudiobereich konzipiert wurde. Das Stereoset ist für wenig Geld (unter 100,00 €) im Fachhandel erhältlich und bietet einen günstigen Einstieg in die Kunst der Stereoaufnahme, bei der bekanntlich beide Mikrofone baugleich sein müssen, um einem Grundanspruch von Aufnahmequalität gerecht zu werden. Das schaffen die Behringer C-2 im Duett erstklassig!
Stereoset C2 von Behringer ©2013 by nugaxstruxi
Die Mikrofone wirken sehr hochwertig und kommen mit reichlich Zubehör. Im doch recht üppigen Lieferumfang sind enthalten:
  • 2x Kleinmembran-Kondensator-Mikrofone C-2 von Behringer
  • 2x Stativhalterungen
  • 2x Windschutz für Mikrofone
  • 1x Traverse zur Montage beider Mikrofone auf einem Mikrofonstativ
  • 1x Gepolsterter Transportkoffer
Beide Mikrofone verfügen über eine Pegelabsenkung um 10dB für Aufnahmen mit Blechbläsern etc., einen Hochpassfilter (dient der Absorbierung von Trittschall) mit Schalter am Body des jeweiligen Mikrofons. Diese Konfigurationsmöglichkeiten bieten Mikrofone dieser Preisklasse selten, sind aber sehr nützlich, um ein Hintergrundrauschen, Übersteuerung und ungewollte Geräusche unter 60 Hz bei den Aufnahmen zu eliminieren. Sie bieten die typische Nierencharakteristik für eine gute Feedbackunterdrückung und werden über Phantomspeisung mit 48V versorgt.

Stereoset C2 mit Case, Stativhalterungen und Traverse
©2013 by nugaxstruxi
Hier meine Vorstellung mit drei aufeinander folgenden Klangbeispielen. Angespielt habe ich jeweils "Knocking on heaven´s door" von Guns ´n´Roses. Die Klangbeispiele sind wie folgt aufgenommen:

1. Klangbeispiel: Keine Klangeinstellungen vorgenommen, kein Windschutz
2. Klangbeispiel: Keine Klangeinstellungen vorgenommen, mit Windschutz
3. Klangbeispiel: Hochpassfilter aktiviert, mit Windschutz


Hochwertige Halterungen im Set ©2013 by nugaxstruxi
Auch sehr gut gefallen haben mir die Gewinde, die sehr hochwertig verarbeitet und aus vergoldetem Metall gefertigt sind. Negativ ist mir aufgefallen, dass der Winkel der Mikrofonhalterungen nur mithilfe eines Kreuzschlitzschraubendrehers geändert werden kann - da gibt es durchaus innovativere Lösungen, die nicht wesentlich teurer gewesen wären. Immerhin wirken die Schrauben und Gewinde stabil und versprechen lange Freude bei artgerechter Bedienung.

Auch alleine gut verwendbar: Mikrofon mit Stativhalterung
©2013 by nugaxstruxi
Auch bei Monoaufnahmen machen die Mikrofone eine gute Figur - allerdings sollte man den Vorteil nicht vergessen, dass diese beiden Mikrofone haargenau aufeinander abgestimmt sind und erst im Stereo-Betrieb ihre volle Wirkung entfalten können.

Keine Sekunde lang habe ich den Kauf dieser Mikrofone bereut - denn die Aufnahmen sind wirklich nicht zu verachten und erstaunlich hochwertig für zwei so kleine, vergleichsweise preisgünstigen Mikrofone. Man mag über Behringer sagen, was man will - das ist eine echte Kampfansage gegenüber den teureren Geschwistern des C-2!

- nugaxstruxi
Eingefügte Bilder  und eingebettete Tonaufnahmen sind vom Autor erstellt und unterliegen dem Copyright. © by nugaxstruxi